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Plakat der Fastenaktion 2014Mit dem Motto der diesjährigen Fastenaktion „Mut ist, zu geben, wenn alle nehmen.“ möchten wir ein weiteres Mal die Aufmerksamkeit auf den größten Skandal in der Welt hinweisen: obwohl ausreichend Nahrungsmittel produziert werden, leiden weiterhin Millionen Menschen unter Hunger!
An die Ursachen des Hungers zu gehen, erfordert mutige Schritte – von den betroffenen Menschen in den Ländern des Südens, von unseren Partnerorganisationen vor Ort, aber auch von uns hier in Belgien.

Das Bewusstsein, dass wir nicht uneingeschränkt nehmen können, während woanders Menschen unter Mangel leiden, reift heran. Und immer mehr Menschen in unserer von Konsum geprägten Gesellschaft wagen es zu hinterfragen, in wie fern der eigene Lebensstil mit den Lebensbedingungen der Menschen in den Ländern des Südens zusammenhängt.

Mit der Fastenaktion 2014 wollen wir an den Mut der Menschen hier appellieren, Teil einer Bewegung zu sein, die aktiv für ein gerechteres Gesellschaftsmodell eintritt. Auch wollen wir den Mut von Opfern von Armut, Ausgrenzung und Vetreibung sowie unserer Partnerorganisationen vor Ort aufzeigen. Hierzu haben wir dieses Jahr verschiedene Gäste aus Brasilien eingeladen, und dies aus gutem Grund: nicht nur Gastgeber der Weltmeisterschaft 2014 und der Olympischen Spiele 2016, wird Brasilien oft als Paradebeispiel für ein erfolgreiches Entwicklungsmodell genannt. Doch wird dabei verschwiegen, dass es sich hierbei trotz aller Anstrengungen für eine bessere Umverteilung immer noch um einen Weltmeister der Ungerechtigkeiten handelt.

Wenn alle immer mehr wollen, so geht das nur auf Kosten anderer!
Diese „Anderen“, das sind zum Beispiel die Kleinbauernfamilien und Landlosen in Brasilien.